Die Leselatte - von der Idee bis zu den Ergebnissen. Alle Infos rund um die Leselatte...

Idee

Die Stadtbibliothek Brilon (NRW, Hochsauerland) hat die Leselatte im Rahmen eines vom Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes NRW 2003 durchgeführten Projektes zur Lesefrühförderung entwickelt.

Im Team der Stadtbibliothek sind zwei junge Mütter, die mit ihren eigenen Erfahrungen erheblich zur konkreten Ausgestaltung der Idee beigetragen haben. Die Stadtbibliothek Brilon wollte Eltern konkrete Tipps für die Lesefrühförderung geben.
Bei der Diskussion um das geeignete Mittel schieden Prospekte oder Flyer aus, da Eltern gerade nach der Geburt von zahlreichen Firmen und Institutionen mit Papier überhäuft werden und in der Regel nicht die Zeit haben, das Material zu lesen. Erfahrungen der Mitarbeiterinnen der Bibliothek zeigten, dass Messlatten in der Regel lange in Kinderzimmern hängen und immer mal wieder genutzt werden.

Darüber hinaus eignet sich die Messlatte auch hervorragend für Wartezimmer oder andere Orte, an denen Eltern mit Kindern viel Zeit verbringen und warten müssen. In Gesprächen mit Kindergärten und Logopädenpraxen zeigte sich, dass über die Information auf den Latten hinaus auch konkrete Buchtipps häufig von Eltern erfragt werden. Die Idee des Beiheftes mit Buchvorschlägen ist daraus entstanden.


Mit der Briloner Leselatte möchte die Stadtbibliothek an folgenden
Problemfeldern ansetzen:

Die Lesekompetenz deutscher Kinder und Jugendlicher ist im internationalen Vergleich erschreckend schlecht (ausreichend dokumentiert durch PISA).

Familien gehen als wichtige Träger und Förderer
der Lesesozialisation mehr und mehr verloren.

Die Bibliotheken werden als Partner in der frühkindlichen Leseförderung immer noch unzureichend wahrgenommen.

Im Rahmen einer Informationsveranstaltung hat die Stadtbibliothek Brilon die Leselatte folgenden Institutionen vorgestellt und jeweils ein Exemplar übergeben:

  • Krabbelgruppen, Kindergärten, Grundschulen
  • Schule für Sprachbehinderte, Jugendamt
  • Frühförderstellen des Hochsauerlandkreises
  • Logopädische Praxen, Hebammen-Praxen
  • Kinder- und Frauenärzte.



Die Leselatten hängen in diesen Einrichtungen im Eingangsbereich oder in den Wartezimmern. Die Beihefte liegen entsprechend zum Mitnehmen aus.

Konzept als Download

       
© Delta-Medien GmbH | Tel. 02985 / 908560 | Manuela Buchau | info(at)leselatte.de | www.leselatte.de | 10.09.2012